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Sehenswürdigkeiten

Wer eine Stadt kennenlernen möchte, der sollte sich zunächst den Marktplatz anschauen. Hier treffen Geschichte und Gegenwart, Denkmäler und Alltägliches aufeinander: Der Besucher erlebt zum ersten Mal den Reiz der Stadt. In Siegburg ist der Marktplatz eine besondere Sehenswürdigkeit – er ist die Visitenkarte der attraktiven Stadt zwischen Köln und Bonn. Die Anlage des Platzes ist heute noch wie im Mittelalter, als Händler und Handwerker ihre Geschäfte in der Siedlung am Fuße des Michaelsberges machten. Heute wird hier jeden Tag Markt gehalten. Die mittelalterliche Atmosphäre kann man in der Vorweihnachtszeit erleben: Dann ziehen die Düfte der Gewürze aus dem Orient ebenso durch die Stadt wie der Geruch von Feuer und Eisen aus der Werkstatt eines Schmieds. Zwei Wochen lang lockt ein Mittelalterlicher Markt mit Gauklern und Händlern alle Siegburger, aber vor allem auch Besucher aus dem In- und Ausland zu fast vergessenen Sinnen- und Gaumenfreuden.

Am Siegburger Markt steht auch das älteste erhaltene Wohnhaus in der Region. Zwischen 1220 und 1230 wurde das „Haus zum Winter“ als Pfarrhaus von Sankt Servatius errichtet. Vom mittelalterlichen Leben in Siegburg zeugen auch die Reste der Stadtmauer, die der aufmerksame Besucher noch überall in der Stadt entdecken kann. Zu diesen Resten gehört das Johannestürmchen auf dem Michaelsberg. Es war einst Teil der mittelalterlichen Befestigungen der Abtei.

Bei einem Gang durch die Siegburger Innenstadt fallen dem Besucher immer wieder schön restaurierte Wohnhäuser aus unterschiedlichen Epochen auf: In der Mühlenstraße das aus dem 15. Jahrhundert stammende Haus „Auf der Arken“ sowie das barocke Pfarrhaus von Sankt Servatius oder das Bürgerhaus „Zum Tannenbaum“ in der Holzgasse, das etwa 300 Jahre alt ist.

Besondere kulturgeschichtliche Bedeutung haben in Siegburg die religiösen Monumente: Die Kirche Sankt Servatius und die Abtei auf dem Michaelsberg. Wer sich für die romanischen Kirchen im Rheinland interessiert, der darf die eindrucksvolle Basilika von Sankt Servatius (12. bis 16. Jahrhundert) keinesfalls auslassen. Weltberühmt ist vor allem auch die Schatzkammer der Kirche: Dort kann der spätromanisch-gotische Kirchenschatz aus der alten Abtei besichtigt werden. Die Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg wurde im 11. Jahrhundert errichtet, doch zerstörten Brände im 17. Jahrhundert die romanische Architektur.

Lediglich einige Reste der Krypta dieses ersten Gebäudes sind noch erhalten. An gleicher Stelle ließen die Mönche jene repräsentative barocke Klosteranlage errichten, die das Stadtbild von Siegburg bis heute bestimmt. Das interessante Abteimuseum sowie die 1985 grundlegend sanierte Kirche mit dem Annoschrein aus dem 12. Jahrhundert können besichtigt werden. Vom Turm der Abteikirche hat man übrigens einen einzigartigen Rundumblick in die ganze Region.

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Das Geburtshaus von Engelbert Humperdinck, heute Stadtmuseum im Zentrum Siegburgs

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die alte Schule am Marktplatz, die heute das Stadtmuseum beherbergt. Es bietet auf rund 2.000 Quadratmetern einen Rundgang durch die Geschichte Siegburgs. In dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert erblickte am 1. September 1854 Engelbert Humperdinck, das bekannteste Kind der Stadt, das Licht der Welt. Er ist der Komponist zahlreicher Musikstücke, Lieder und Opern. Sein wohl bekanntestes Werk ist die Märchenoper „Hänsel und Gretel“, das ihn weltberühmt gemacht hat. Wer kennt nicht auch die Melodien „Suse liebe Suse, was raschelt im Stroh“, „Brüderchen komm tanz mit mir“ oder ,,Ein Männlein steht im Walde“? Neben den weltberühmten Opern und Schauspielmusiken schuf er insgesamt ca. 100 Lieder für Singstimme und Klavier. Nach einem bewegten Leben und erfolgreichem Schaffen als Bühnen- und Vokalkomponist starb Engelbert Humperdinck am 27. September 1921 in Neustrelitz.

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